NSG - NaturSchutzGruppe Jettingen

Knöterich

Knöterich

Staude des Jahres 2012, der Knöterich
Die Knöteriche (Persicaria) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae).
Es sind ein- oder mehrjährige krautige bis halbstrauchige Pflanzen. Die Ochrea (ist eine durch die Umbildung des Unterblatts entstandene, meist häutige Röhre, welche die Basis des folgenden Stängelglieds umschließt) ist sehr variabel. Die fast immer wechselständigen Laubblätter sind immer länger als breit.
In ein- bis vielblütigen Knäulen in den Blattachseln oder in ährigen, traubigen, oder sehr selten auch rispigen Blütenständen stehen die Blüten zusammengefasst. Die Blüten sind bei fast allen Arten zwittrig und nur selten eingeschlechtig. Das Perigon besteht aus fünf gleichartigen, weißen, grünlichen oder rötlichen Blütenhüllblättern (Tepalen). Diese sind zur Fruchtzeit weder gekielt noch geflügelt. In den Blüten finden sich vier bis acht Staubblätter und zwei oder drei Griffel.
Die Früchte sind dreikantige oder linsenförmige Nussfrüchte, die stets weniger als doppelt so lang wie das Perigon sind und eingeschlossen sind oder nur mit der Spitze herausragen.
Die Gattung Polygonum ist fast kosmopolitisch, das heißt sie ist auf fast der ganzen Welt verbreitet. Ausnahmen sind Afrika, das tropische Südamerika und die westindischen Inseln. Die wichtigsten Mannigfaltigkeitszentren, das heißt Gebiete, in denen die meisten Arten heimisch sind, liegen in Südwestasien und im westlichen Nordamerika. Auch der Mittelmeerraum ist vergleichsweise reich an Arten dieser Gattung.

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